Willkommen

Vorrangig möchte ich hier meine Gewandung ein wenig zeigen. Vielleicht sogar die eine oder andere Beschreibung, wie ich sie gemacht habe oder woher die Idee oder Inspiration dazu stammt. Sicherlich werden sich hier auch andere Einträge und Bilder finden. Denn die Recherche für ein Kleid macht oft mehr Spaß als die wirkliche Umsetzung.
Wir werden sehen, denn erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt ... und das Leben geht sowieso wie es will und nicht wie man selbst es gerne hätte ;-)

Samstag, 29. Oktober 2011

Dowager Gown - Umsetzung Teil 1

Vom Zuschneiden und versäubern habe ich wieder einmal keine Bilder gemacht.
Ich habe alle mit einer Nahtzugabe von 1 cm zugeschnitten. Selbst unten am Saum, den durch die Rundung war es nicht sinnvoll dort mehr dazu zu geben als beim Rest.
Beim Abstecken und Zuschneiden habe ich noch etwas zum Schnittmuster variiert, weshalb ich das Futter nicht vom Papierschnitt sondern vom Außenstoff zugeschnitten habe. Wie sich zeigte hat es endlich auch einmal – fast – gepasst.
Zunächst habe ich nur den Außenstoff versäubert, zusammen gesteckt, anprobiert, umgesteckt und dann geriehen. Nach Anproben habe ich die Stücke zusammen genäht.
Die Vlieseline habe ich erst dann in den Außenstoff aufgebügelt. Eigentlich wollte ich nur den Kragen und die Vorderseite damit verstärken. Letztlich habe ich aber noch die ganze Rundung des vorderen Saums damit verstärkt.





Dann habe ich mich an das Futter gegeben.
Alles wurde versäubert, geriehen und zusammen genäht.
Dann Außenstoff und Futter zusammen geheftet. Alles sah gut aus … und ich nähte alles zusammen bis ein Stück unten am Saum um es umzuwenden.

Ich war mir auch ziemlich sicher, dass ich beim zusammen nähen an den Schlitzen richtig gedacht hatte. Aber falsch gedacht. Das ganze sah nach dem Umstülpen so aus:


Nicht unbedingt das, was ich haben wollte.
Zu meinem Glück kam mir meine Mutter zur Hilfe ich frustriert irgendetwas versucht und es ruiniert hatte.

Zunächst einmal hieß es die Nähte um die Schlitze herum wieder auftrennen sowie Futter und Stoff so korrigieren, dass die Seitennaht genau gleich endet.
Dann wurden beide genau aufeinander gelegt, festgesteckt und mit einer Nadel markiert, wo die Seitennaht endet.
Der Trick ist beim feststeppen des Futters nicht um die Naht herum zu nähen, wie ich es getan hatte sonder bis genau an die Naht und dann genau von der Naht wieder weg. Schwer zu erklären.
Vielleicht helfen die Bilder und die Schemazeichnung ein wenig weiter.


 
 

Nachdem dann die Schlitze geglückt waren, kam sehr viel Fleißarbeit. Das Futter wurde mit den Fingern in Form bzw. an seinen Platz gerückt, so daß des ein wenig unter dem Stoff lag und nicht hervor lugte. Dann wurde das ganze geriehen. Unten am Saum wurde die Lücke noch ein Stück verkleinert und dann ebenfalls mit reihen befestigt.
Dann wurde festgesteppt.



 Damit war das "Kleid" an sich fertig.
Fehlten jetzt nur noch die Flügel und die Ärmel.
Davon dann in Teil 2

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